Bei jeder Hochzeit gibt es Details, die sofort ins Auge fallen. Eines davon ist der Brautstrauß. Als Hochzeitsfotografin begegnet er mir bei nahezu jeder Hochzeit – beim Getting Ready, während der Trauung, auf den Paarfotos und natürlich beim traditionellen Brautstraußwurf.
Doch ein Brautstrauß ist viel mehr als ein hübsches Accessoire. Hinter ihm steckt eine jahrhundertealte Tradition voller Symbolik, Geschichte und persönlicher Bedeutung.
Schon in der Antike trugen Brautpaare Blumen und Kräuter als Zeichen für Glück, Fruchtbarkeit und eine gemeinsame Zukunft. Blumen galten als Symbol für neues Leben und den Beginn eines neuen Kapitels.
Im Mittelalter standen dagegen oft schützende Kräuter im Mittelpunkt. Rosmarin, Dill oder andere Pflanzen sollten böse Geister fernhalten und dem Brautpaar Glück bringen. Erst später entwickelten sich daraus die dekorativen Blumensträuße, wie wir sie heute kennen.
Besonders spannend finde ich die Bedeutung einzelner Blumen. Im 19. Jahrhundert entstand die sogenannte „Sprache der Blumen“. Jede Blüte hatte ihre eigene Botschaft.










Rosen standen für Liebe, Lilien für Reinheit und Vergissmeinnicht für Treue und Erinnerung. Ein Brautstrauß konnte damals eine ganze Liebesgeschichte erzählen – ganz ohne Worte.
Auch heute wählen viele Bräute Blumen nicht nur nach ihrer Optik, sondern nach ihrer persönlichen Bedeutung aus.
Dein Brautstrauß begleitet dich an einem der emotionalsten Tage deines Lebens. Deshalb lohnt es sich, ihn bewusst auszuwählen und perfekt auf eure Hochzeit abzustimmen.
Denn oft sind es genau diese kleinen Details, die euren Hochzeitstag unvergesslich machen.
Der Brautstrauß gehört zu den wichtigsten Accessoires am Hochzeitstag. Er rundet deinen gesamten Brautlook ab und sorgt dafür, dass dein Hochzeitskleid perfekt zur Geltung kommt. Trotzdem stelle ich immer wieder fest: Viele Bräute planen ihre Hochzeit bis ins kleinste Detail – doch eine wichtige Frage bleibt oft offen:
Wann bekommt die Braut eigentlich ihren Brautstrauß?
Tatsächlich gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten – und jede hat ihren ganz eigenen Charme.
1. Der Brautstrauß beim First Look
Eine besonders emotionale Variante: Der Bräutigam wartet beim First Look bereits mit dem Brautstrauß in der Hand und überreicht ihn dir persönlich. Dieser Moment sorgt nicht nur für wunderschöne Emotionen, sondern auch für einzigartige Hochzeitsfotos.
2. Übergabe vor der Trauung
Viele Bräute erhalten ihren Brautstrauß erst kurz vor der Kirche oder dem Standesamt – zum Beispiel vom Vater oder direkt vom Bräutigam, wenn ihr gemeinsam zum Altar geht.
3. Der Brautstrauß gehört von Anfang an dazu
Für viele Bräute ist der Brautstrauß ein fester Teil ihres gesamten Auftritts. Schon beim Weg zum First Look oder beim Einzug zur Trauung begleitet er die Braut und ergänzt den Look perfekt.
Für mich gehört der Brautstrauß zu den wichtigsten Details einer Hochzeit. Oft steckt viel Zeit, Liebe und Persönlichkeit in seiner Auswahl. Farben, Blumenarten und Stil spiegeln häufig die Persönlichkeit der Braut und das Konzept der gesamten Hochzeit wider.
Außerdem erzählt der Brautstrauß die Geschichte des Tages mit. Er ist morgens noch perfekt gebunden, begleitet die Trauung, ist auf den Paarfotos zu sehen und wird am Abend vielleicht sogar an die nächste zukünftige Braut weitergegeben.
Der Brautstraußwurf – ein beliebter Hochzeitsbrauch
Ein echter Klassiker auf Hochzeiten ist natürlich das Brautstraußwerfen. Dabei wirft die Braut ihren Strauß rückwärts in die Menge der unverheirateten Frauen. Der Tradition nach wird diejenige, die den Strauß fängt, als Nächstes heiraten.
Wer seinen originalen Brautstrauß als Erinnerung behalten möchte, kann einfach einen kleineren Zweitstrauß anfertigen lassen. So bleibt das Original erhalten und auf den beliebten Hochzeitsbrauch muss trotzdem niemand verzichten.
Wenn ich Hochzeiten fotografiere, nehme ich mir deshalb immer Zeit für die kleinen Details. Der Brautstrauß ist nicht einfach nur Dekoration. Er gehört zu den Erinnerungen, die diesen besonderen Tag einzigartig machen.
Vielleicht schaut ihr euren Brautstrauß Jahre später auf euren Hochzeitsfotos an und erinnert euch nicht nur an die Blumen, sondern an all die Gefühle, die mit diesem Tag verbunden waren. Und genau deshalb liebe ich es, diese kleinen Geschichten in meinen Bildern festzuhalten.
Brautstrauß verewigen – eine Erinnerung für die Ewigkeit
Der Brautstrauß begleitet dich an einem der emotionalsten Tage deines Lebens. Umso schöner ist es, wenn diese Erinnerung auch nach der Hochzeit erhalten bleibt.
Viele Bräute entscheiden sich dafür, ihren Brautstrauß verewigen zu lassen – und eine besonders moderne und hochwertige Möglichkeit dafür ist Resin, auch Epoxidharz genannt.
Brautstrauß konservieren mit Resin (Epoxidharz)
Resin ist ein hochwertiges Zweikomponentensystem, das nach dem Mischen aushärtet und eine klare, stabile sowie glänzende Oberfläche bildet. Die echten Blüten werden dabei in Epoxidharz eingearbeitet und bleiben dauerhaft sichtbar.
Der große Vorteil: Hochwertiges Resin lässt die Farben der Blumen besonders lebendig wirken und schützt sie gleichzeitig vor dem Verblassen. Dadurch entsteht ein modernes Erinnerungsstück, das deutlich langlebiger und eleganter wirkt als ein klassisch getrockneter Brautstrauß.
Eine stilvolle Alternative zum Trocknen
Natürlich kann man einen Brautstrauß auch traditionell trocknen. Allerdings verlieren die Blumen dabei oft ihre Farbintensität und wirken mit der Zeit brüchig.
Ein in Resin konservierter Brautstrauß dagegen bleibt optisch besonders edel und wird zu einem echten Hingucker im Zuhause – zum Beispiel als dekorativer Block, Aufsteller oder Kunstobjekt.
Anbieter für Brautstrauß-Konservierung finden
Mittlerweile gibt es viele spezialisierte Anbieter im Internet, die Brautsträuße professionell konservieren und in Resin verewigen. Wichtig ist dabei, den Strauß möglichst zeitnah nach der Hochzeit einzusenden, damit die Blumen noch frisch verarbeitet werden können.
So wird aus deinem Brautstrauß nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern ein ganz persönliches Kunstwerk mit emotionalem Wert.

